Die Uhr tickt. Am 14.01.2020 läuft der Microsoft-Support für Windows 7 aus und zahllose Kunden-Rechner warten noch auf die Umstellung auf Windows 10. Das ist für Sie als Supporter ein riesen Aufwand. Der Zeitdruck im Nacken macht es Ihnen auch nicht unbedingt leichter, die einzelnen Schritte sind mühsam und langwierig, mitunter haben Sie gefühlt mit nichts anderem mehr zu tun.

Die Umstellung der Rechner von Windows 7 auf Windows 10 (oder Windows Server 2008 auf Windows Server 2019) hat es in sich. Als Supporter müssen Sie unter anderem Hardware-Checks durchführen, Daten sichern und Lizenzschlüssel suchen. Nebenbei schwindet die Zeit bis Mitte Januar rasant. Vielleicht haben Sie Ihren Kunden schon früher geraten, umzustellen? Vielleicht hatten Sie aber selbst vor ein paar Wochen noch andere Dinge um die Ohren. Wie auch immer: der Countdown läuft.

Wir wollen Abhilfe schaffen: Mit unserem Workflow können Sie viel Zeit und Energie sparen. Sie werden sehen es geht auch einfacher. 😉

Schritt 1 : Betroffene Kundensysteme herausfiltern

Zuerst einmal müssen Sie sich einen Überblick darüber verschaffen, welche Ihrer Kundensysteme noch Windows 7 haben und demnach umgestellt werden müssen. Ein paar Kunden sind vielleicht von alleine auf Sie zugekommen, aber der Großteil wird sich der Lage nicht unbedingt selbst bewusst sein. Es gibt diverse Möglichkeiten, den Status der Kundensysteme herauszufinden. Der einfachste Weg ist, das mit pcvisit PROFI zu erledigen:

In der Computerliste gehen Sie per Rechtsklick auf einen Computer, wählen die Verwaltungsoptionen aus und sehen dort direkt, was der aktuelle Status ist. Anhand dieser Info können Sie sich einfach eine entsprechende Kontaktliste erstellen.

Schritt 2: Prüfen, ob Hardware kompatibel ist

Als nächstes müssen Sie überprüfen, ob die Hardware des Kunden-Rechners mit Windows 10 kompatibel ist. Mit dem pcvisit Ferndiagnose Add-On geht das in nur wenigen Minuten. In Menüpunkt “Systemübersicht” erhalten Sie sofort eine Übersicht über alle wichtigen Hardwarekomponenten des Rechners.

Sie wollen das Ferndiagnose Add-On besser kennenlernen? Melden Sie einfach zu unserem kostenlosen Webinar an. Der nächste Termin findet am 12. November, 14 Uhr,  statt.

Schritt 3: Installierte Programme und Lizenzkeys sichten

Nun müssen Sie gemeinsam mit dem Kunden sämtliche installierte Programme durchgehen und vermerken, welche davon auch nach dem Update wieder auf den Rechner sollen. Ein großes Problem stellen fehlende Lizenzkeys dar, gerade für Programme wie Office 365. Weder der Kunde noch Sie haben diese direkt zur Hand. Die Suche frisst Zeit, die Sie natürlich nicht haben.

Schneller und einfacher: Mit dem Ferndiagnose Add-On können Sie die installierten Programme in Minuten auslesen lassen und das Ganze protokollieren, um später einen Vergleichswert zu haben. Die Ferndiagnose kann aber noch mehr, nämlich die leidigen Lizenzkeys herausziehen. Diese finden Sie im Ferndiagnose Modul unter Windows —> Versionen. 

Natürlich können Sie diesen Schritt auch überspringen, indem Sie ein einfaches Upgrade durchführen ohne den Rechner komplett neu aufzusetzen. Wie Sie aber sicher selbst wissen, hat es durchaus Vorteile einen Computer, der mehrere Jahre im Einsatz und oftmals recht “zugemüllt” ist, auszumisten. Und mal ehrlich: wann bietet sich sonst die Gelegenheit dazu?

Schritt 4: Daten sichern

Als nächstes folgt die aufwendige Datensicherung. Dazu müssen Sie in der Regel zum Kunden fahren, einen externen Datenträger oder ein Netzlaufwerk anschließen und die Daten übertragen. Das dauert eine ganze Weile. Und Sie warten, während Ihnen weiter die Zeit davon rennt. 

Mit der Fernwartung können Sie es sich aber auch leichter machen. Besprechen Sie vorab mit Ihrem Kunden, welche Daten gesichert werden sollen und bereiten Sie alles vor Ort vor. Dann können Sie bequem von zuhause oder Ihrem Arbeitsplatz aus remote die Datenübertragung initiieren und während des langwierigen Prozesses anderen Aufgaben nachgehen.

Schritt 5: Rechner neu aufsetzen

Sie wissen selbst am Besten, was zu tun ist. Hier haben wir ausnahmsweise mal nichts hinzuzufügen. 😉

Schritt 6: Daten zurück auf den Rechner und Programme installieren

Nachdem Sie den Rechner neu aufgesetzt haben, steht Ihnen das langwierige Prozedere der “Wiederbevölkerung” bevor. Gesicherte Daten müssen wieder auf den Rechner gezogen werden, Programme installiert. Das kostet Sie Stunden beim Kunden vor Ort.

Dabei können Sie das auch ganz einfach aus der Ferne machen. Sie müssen nur sicherstellen, dass auf dem Kundenrechner Windows 10 und ein Remote Host installiert sowie eine Internetverbindung eingerichtet ist. Das können Sie schnell mit dem Handy oder Tablet via MobileSupport überprüfen. Anschließend fahren Sie nach Hause und erledigen die zeitintensive Rücksicherung der Daten per Fernwartung.

Schritt 7: Abrechnung und Reporting

Nachdem die Umstellung erfolgreich über die Bühne gegangen ist, müssen Sie die Leistungen entsprechend bei Ihrem Kunden verrechnen. Bei diversen Arbeitsschritten kann mitunter etwas verloren gehen bzw. Uneinigkeiten mit dem Kunden bezüglich Zeiteinschätzung entstehen. 

Zur besseren Übersicht für Sie und Ihren Kunden fügen Sie der Rechnung einfach die Daten aus dem Taxameter der Fernwartung sowie die Protokolle der Ferndiagnose hinzu. So hat er einen nachvollziehbaren Auszug über Ihre Leistungen. 

Um die Dokumentation vollständig zu machen, erstellen Sie per Ferndiagnose nochmals eine Übersicht der installierten Programme und schicken diese, zusammen mit der Übersicht von vor der Umstellung, an Ihren Kunden. 

Fertig. 🙂

Sie haben noch kein Ferndiagnose Add-On oder Ihnen fehlt der PROFI-Plan? Gute Neuigkeiten: im ganzen November bietet wir Ihnen in unserer Herbst-Aktion satte Rabatte. Mehr Infos finden Sie wie folgt:

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