In letzter Zeit häufen sich die Skandale rund um Datenpannen und Sicherheitslücken bei Großkonzernen, wie zum Beispiel bei Buchbinder, einem der größten deutschen Autovermieter. Durch das Datenleck waren zahllose, hochsensible Kundendaten frei für jedermann zugänglich gemacht worden. Gleichzeitig steigen Probleme, die durch den Anstieg der Schatten-IT ausgelöst werden. Wie kann es überhaupt dazu kommen? Und welchen Einfluss haben Sicherheitsprobleme wie diese auf die öffentliche Wahrnehmung?

Vorfälle dieser Art, noch dazu wenn Sie sich in kurzer Zeit häufen, stärken natürlich nicht gerade das Vertrauen der Bevölkerung in die Digitalisierung. Gegner nutzen die Gelegenheit, um Panik zu verbreiten und Digitales als unsicher darzustellen. Aber was ist denn eigentlich der Grund für Datenpannen wie die bei Buchbinder? Oftmals scheint es das fehlende technische Verständnis von Mitarbeitern zu sein, das zu fatalen Sicherheitslücken führt. Bei IT Systemen genügt oftmals schon ein kleiner Konfigurationsfehler und das Unheil nimmt seinen Lauf.

Nach wie vor geringes Interesse an IT-Themen

Besonders gefährlich wird es, wenn das fehlende technische Verständnis mit einem allgemeinen Desinteresse und der Annahme, dass “schon nichts passieren wird” einhergeht. Da man digitale Bedrohungen nicht sehen kann, scheinen diese bei vielen auch nicht so präsent zu sein und lassen sich leicht verdrängen. Während beispielsweise für aktualisierte Brandschutzrichtlinien ganze Gebäudetrakte abgerissen werden, werden oftmals nicht mal die Regulierungen der DSGVO vollständig ernstgenommen. Auch um einen aktuellen Virenschutz wird sich nicht immer gekümmert. Natürlich muss man dazu sagen, dass auch fehlerhafte Technologie der Auslöser für Datenpannen sein kann, wie es zum Beispiel im Herbst bei der Arztpraxis in Celle der Fall war.

Zweifel an der Digitalisierung

Fakt ist: offenbar sind und werden die Systeme nicht ausreichend abgesichert. Ob es nun mangelnde Kenntnis seitens der Mitarbeiter ist oder IT-Sicherheit von Entscheidungsträgern nicht wichtig genug genommen wird ist das Datenmaleur einmal passiert, lässt es sich nicht rückgängig machen. Auch wenn die publik gemachten Datenpannen oftmals große Firmen betreffen, sind es gerade kleine Unternehmen, die als Folge darauf der Digitalisierung skeptisch begegnen. Wenn nicht einmal umsatzstarke Unternehmen in der Lage sind ihre IT-Umgebung hinreichend zu schützen, wie sollen dann die Kleinbetriebe und Mittelständler für ausreichend IT-Sicherheit sorgen?

Schatten-IT verursacht enorme Probleme

Wie Heise vor Kurzem berichtete, stellen unautorisierte IoT-Geräte eine stetig wachsende und ernstzunehmende Gefahrenquelle in Firmennetzwerken in dar. Security Anbieter Zscaler gibt an, dass der Datenverkehr durch Shadow-IoT seit Mai letzten Jahres um das 15-fache gestiegen ist. Konkret bedeutet das, dass immer mehr Menschen ihre privaten Geräte mit Unternehmensnetzwerken verbinden und damit oftmals Malware und anderen Gefahren die Tore öffnen. Vom gewöhnlichen Smartphone bis zum Home Assistant ist alles dabei. Dabei wissen die meisten IT-Zuständigen darüber nicht Bescheid beziehungsweise können nicht einschätzen, wie der Zufluss an privaten Geräten die Sicherheit des Firmennetzwerkes beeinflussen. 

Aber keine Sorge, wir haben da was für Sie: mit unserem in Kürze erscheinenden Feature für Netzwerkscan  und -Export hat die Schatten-IT keine Chance mehr. 😉

Nehmen Sie Ihren Kunden die Angst

Meldungen über die Sicherheitsprobleme machen besonders die nervös, die sich wenig mit IT auskennen. Als Fachmann können Sie mit Erklärungen, Tipps und Hinweisen große Unterstützung leisten, wofür Ihnen Ihre Kunden extrem dankbar sein werden. Hacker haben es oft auf Großkonzerne abgesehen, weil sie dort am meisten abgreifen können. Das bedeutet aber nicht, dass kleine Unternehmen sich in Sicherheit wiegen können. Aber eine überschaubare Mitarbeiteranzahl ermöglicht eine höhere Transparenz und bedeutet auch, dass Schulungen und Kontrollen sehr viel einfacher und effizienter durchgeführt werden können. Das können Sie auch gleich übernehmen. 😉 Erklären Sie Ihren (potentiellen) Kunden, dass mit der Unterstützung durch Sie als Fachmann, ein wenig Aufmerksamkeit und Gefahrenbewusstsein auf Kundenseite und der richtigen Software die Risiken überschaubar bleiben.

Unsere sichere „Software made in Germany“

Wenn wir schon bei Software sind: mit pcvisit sind Sie auf der sicheren Seite. Unsere Software ist nicht nur “made in Germany”, sondern auch “hosted in Germany”. Das hat uns vor Kurzem der BITMi – Bundesverband für IT Mittelstand e.V. bestätigt, von dem wir die entsprechenden Siegel erhalten haben.

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