Wie oft hat man es schon gehört: Als selbstständiger IT-Supporter Urlaub zu machen, ist eigentlich unmöglich. Zu viel zu tun, keine Vertretung, anspruchsvolle Kunden… An unserem digitalen Stammtisch im August haben wir uns mit unseren Gästen unter anderem zu diesem Thema unterhalten, Tipps gegeben und bekommen (oder auch neudeutsch: “ge-networkt” ;)), uns gegenseitig über individuelle Erfahrungen ausgetauscht und über lustige Anekdoten gelacht.

Urlaub als Supporter – geht das?

Mit unseren Gästen haben wir darüber gesprochen, wie viel Wahrheit hinter dem “Mythos” steckt: Urlaub machen ist als IT-Experte einfach nicht drin.Urlaub macht er zwar, sagt unser erster Gast, allerdings ist er während der Zeit trotzdem nahezu uneingeschränkt für seine Kunden erreichbar. Anfallende Tasks erledigt er dann via Fernwartung. Ein Großteil des Kundenstamms weiß normalerweise nicht einmal, dass er eigentlich “frei” hat. Für besondere Notfälle oder größere Angelegenheiten übernimmt eine externe Firma seine Vertretung. Ähnlich geht es seinem Supporter-Kollegen. “Ich hab eigentlich seit 3 Jahren keinen Urlaub gemacht”, sagt er. Das störe ihn allerdings nicht weiter, weil er sich oft in sein Ferienhaus zurückziehen und von dort aus unter dem Apfelbaum mit Laptop arbeiten kann. Nur einer unserer Gäste konnte sich lange über eine Urlaubsvertretung freuen. Eine Kollegin übernahm während seiner Abwesenheit die Kundenbetreuung, dies hat sich mit ihrem Weggang allerdings nun auch geändert. Ersatz wird er nach eigener Aussage nicht so schnell finden. Das Alles klingt auf den ersten Blick zwar nicht nach dem typischen 2 Wochen Urlaub, in welchem man komplett abschalten kann. Aber: Man konnte deutlich merken, dass unsere Gäste damit durchaus klarkommen. Auch wenn der Urlaub etwas anders aussieht als bei anderen – Erholung ist trotzdem da.

Einheitliches Problem: Der IT-Fachkräftemängel

Ein Problem das alle umtreibt, hat sich im Laufe des Abends immer weiter herauskristallisiert: der Personalmangel. Deutlich bereits im Zusammenhang mit der Urlaubs-Thematik: Keiner unserer Gäste kann wirklich mal ein paar Tage frei nehmen, weil einfach jemand fehlt, der in der Zeit nach den Kunden schaut und dem auch die nötige Kompetenz zugetraut wird: “Es gibt schon immer mal wieder Bewerbungen und ein paar Kandidaten, die wir uns anschauen. Aber bei den meisten ist einfach viel heiße Luft und wenig dahinter.” Es fällt also schwer, bei potentiellen Bewerbern die Spreu vom Weizen zu trennen und vorab herauszufiltern, wer wirklich Potential hat. Und dann muss es ja auch noch menschlich funktionieren. Eine Lösung dafür hat keiner so richtig. Im Anbetracht der Tatsache, dass im Rahmen der Digitalisierung in Zukunft die Nachfrage nach IT-Services weiter steigen wird, sind das nicht unbedingt rosige Aussichten. Aber unsere Supporter nehmen es entspannt und mit Humor. 

Wie sind eure Erfahrungen? Findet ihr euch wieder oder läuft bei euch alles ganz anders? Wir sind gespannt darauf was ihr zu sagen haben und freuen uns, euch zum nächsten Stammtisch begrüßen zu dürfen!

Auch digitales Networking macht Freude 😉

Einmal mehr hat sich bewiesen, wie super wichtig der Austausch untereinander ist. Erstens tut es einfach mal gut, sich mit jemandem zu unterhalten der in einer ähnlichen Situation steckt, frei von der Seele reden zu können und zu spüren: Die anderen wissen genau wovon ich rede. Die Freude darüber hat man unseren Stammtisch-Gästen echt angemerkt. Unsere Stammtische sind auch eine super Möglichkeit, Tipps zu Tools, Services etc. zu erhalten und zu geben. Beispiel: trotz intensiver Recherche entgeht Ihnen genau das Tool das sie brauchen. Man kann eben nicht alles wissen. Ein anderer hat es vielleicht längst im Einsatz und kann gleich hilfreiche Anwendungstipps mit auf den Weg geben. So war es auch dieses Mal: Unsere Gäste, IT-Experten unter sich, haben sich gegenseitig beraten und für zukünftiges “Fachsimpeln” gleich mal Kontaktdaten ausgetauscht.

Fernwartung ist unverzichtbar – aber noch sind zusätzliche Tools notwendig

Bei einem sind sich die Supporter sicher: Ohne Fernwartung könnten sie ihren Job nicht mehr machen. Der persönliche Kontakt mit dem Kunden ist natürlich nicht unwichtig und wird auch wahrgenommen, gerade zum persönlichen Kennenlernen bei Neukunden. Aber es ist unwahrscheinlich hilfreich, eine Alternative zu dem ständigen Vor-Ort sein zu haben (nicht nur in Corona-Zeiten) und nicht wegen jeder Kleinigkeit ins Auto steigen zu müssen. Ohne Fernwartung wäre ortsunabhängiges Arbeiten und somit auch die schnelle Hilfe aus dem Urlaub nicht mehr machbar.

Deshalb ist pcvisit MobileSupport für den schnellen Support von Unterwegs auch unverzichtbar. Dennoch gibt es ein wichtiges Thema, bei welchem händeringend nach einer Lösung gesucht wird: die Dokumentation. Klar, es gibt bereits diverse Tools, von Zeiterfassungstools über Call Logs bis hin zu Softwaredokumentation. Aber so vielfältig die Auswahl an Tools ist, so hoch sind auch die Anforderungen an verschiedene Funktionalitäten. Und so endet man mit einer stetig wachsenden Menge an Tools, zwischen denen man ständig hin- und her wechseln muss. Das ist nicht nur zeitraubend und nervig, sondern auch fehleranfällig. Außerdem: auch die Kosten für günstige Tools summieren sich am Ende des Monats. 

Wie sieht das bei euch aus? Worüber würdet ihr euch bei unserem Stammtische gerne austauschen? Eure Anregungen und Wünsche helfen uns dabei, zukünftige Treffen sowohl digital als auch persönlich weiter zu optimieren. Unsere kleine Umfrage dauert nur wenige Minuten. 😉

War dieser Beitrag für Sie hilfreich?

Gar nicht hilfreichWenig hilfreichGeht soHilfreichSehr hilfreich
(3 Stimmen, Durchschnitt: 5,00 von 5)

Loading...