Nachdem ihr bereits unseren Support und einen Teil unseres Vertrieb-Teams kennen gelernt habt, wollen wir euch den “backbone” von pcvisit nicht vorenthalten: Unser Entwickler-Team, auch LeEr genannt. “LeEr bedeutet Leistungserstellungsprozess”, klärt unser CTO Helgo auf. “Grob aufteilen lassen sich unsere Entwickler in Backend, Frontend und Testing. Die Übergänge sind allerdings fließend.” Weiter erzählt Helge: “Der Fokus der Tasks im Team wird täglich neu festgelegt. Jeden Morgen gibt es einen Call, in dem anstehende Aufgaben sowie die Priorisierung bestimmter Projekte – oder Epics – besprochen und festgelegt werden. So stellen wir sicher, dass Arbeiten im Frontend, Backend und Testing sinnvoll abgestimmt sind.”

Frontend – was ist das eigentlich?

Im Teil 1 unserer Vorstellungsrunde widmen wir uns dem Frontend bei pcvisit. Aber was ist das eigentlich? Im Prinzip alles, was der User sieht Design, Interaktion, Logik gehören zum Bereich des Frontends. Oder in Davids Worten: “Wenn du an ein Auto denkst ist der Motor, das Getriebe das Backend. Die Karosserie und das was du bedienst, sind das Frontend.”

Funktionalität hat Vorrang

Unseren beiden Frontend-Experten Oliver und Mohamed erklären uns, worauf es ankommt: “Wenn neue Features entwickelt oder Verbesserungen durchgeführt werden, ist es uns immer ein Anliegen, die optimierte Software möglichst schnell an unsere Kunden weiterzugeben”, sagt Mohamed. “Das stimmt”, bestätigt Oliver, “aber man muss trotzdem auch darauf achten, dass der Zugang zu dieser Funktionalität gegeben ist. Die besten Funktionen nützen nichts, wenn der User sie nicht findet oder die Verwendung unklar ist. Eine zufriedenstellende UX/UI zu garantieren dauert eben manchmal etwas länger.” 

UX/UI – was war das gleich? “UI steht für User Interface, also quasi die konkrete Kommunikation mit der Programmoberfläche. User Experience, UX, geht darüber hinaus und umfasst sämtliche Abteilungen von pcvisit. Es geht darum, wie unsere Kunden uns, unsere Produkte und die Marke pcvisit als Ganzes, aber auch einzelne Prozesse, wahrnehmen und erleben.”

Neue Funktionen und Verbesserungen müssen auch in der Benutzeroberfläche funktionieren und sich in die bereits bestehende Anwendung einfügen, um zu einem zufriedenstellenden Ergebnis für den Nutzer zu führen. Dazu muss auch das vorhandene Design-System beachtet werden. Einen gewissen Sinn für Design sowie Liebe zum Detail sind deshalb für einen Frontend-Entwickler Voraussetzung, findet Oliver. Viele Entscheidungen im FE Development Prozess basieren tatsächlich auf allgemeinem Wissen zu Psychologie,  Design-Grundregeln, Typografie und Interaction-Design.”

Der Umgang mit Feedback

Ganz klar: Der Kunde und dessen Bedürfnisse stehen bei der Entwicklung unserer Software im Mittelpunkt. “Die meisten internen Diskussionen drehen sich deshalb um die Einschätzung der Nutzer-Haltung”, meint Mohamed.  Aber wie geht man vor, wenn man möchte, dass die Benutzeroberfläche möglichst dem entspricht, was sich der Kunde wünscht? “Man muss sich auf jeden Fall eingestehen, dass man nie auslernt. Mal liegt man mit seiner Einschätzung richtig, manchmal auch voll daneben.” lacht Oliver. “Wir gehen davon aus, was wir vom Kunden wissen und nehmen allgemein bekannte Best-Practices dazu, darauf basierend wird dann das Ergebnis entwickelt.”

Feedback trifft meist ungefiltert ein und muss entsprechend eingeordnet werden. Was war die Erwartungshaltung des Nutzers? Wieso wurde sie enttäuscht? Was ist der Kenntnisstand des Users? Diese und ähnliche Fragen muss man sich stellen, bevor man Konsequenzen aus den Rückmeldungen zieht. Auch wenn man es sich wünscht – man kann einfach nicht auf alles eingehen. Wenn es für den Großteil der Kunden passt, können vereinzelte Anfragen nicht immer berücksichtigt werden. Das geht dann auf Kosten der Konsistenz und Übersichtlichkeit,” sagt Oliver.

Verschiedene Fokusse, ein Ziel

Bei Entscheidungen über das Release bestimmter Features treffen im Entwicklerteam schon mal Welten aufeinander. Wenn das Backend etwa ein Feature fertig entwickelt hat, soll es natürlich auch möglichst schnell für die Kunden verfügbar sein. Bei so vielen unterschiedlichen Ansatzpunkten wie kommt man da auf einen grünen Zweig? “Ganz einfach, wir stimmen uns ab und meistens gilt das, wovon die Mehrheit überzeugt ist. Einen Alleinentscheider, der das letzte Wort hat, gibt es nicht,” erklärt Mohamed. “Das schönste für das ganze Team ist immer, wenn man eine Herausforderung erfolgreich gemeistert hat, das Ergebnis funktioniert und beim Kunden gut ankommt.”

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